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Bundespolizei unterbindet illegalen Verkauf von Hundewelpen
Bundespolizei unterbindet illegalen Verkauf von Hundewelpen © Symbolbild: dpa
06.08.2014

Bundespolizei unterbindet illegalen Verkauf von Hundewelpen

Fünf Hundewelpen, die ein 54-jähriger Rumäne am Hauptbahnhof verkaufen wollte, konnte die Bundespolizei am Dienstagabend in die Obhut des Münchner Tierheimes überführen.

Gegen 20:40 Uhr nahm ein 57-jähriger aus Fürstenfeldbruck mit einer Streife der Bundespolizei Kontakt auf. Am Ausgang Bayerstraße war ihm kurz zuvor von einem Mann ein Hundewelpe zum Kauf angeboten worden, den dieser aus einer Kunststofftasche gezogen hatte. Zudem gab er an, den Mann schön des Öfteren an der Landwehrstraße mit Hunden gesehen zu haben.

Bei der anschließenden Personenkontrolle entdeckten die Beamten in der mitgeführten Kunststofftasche fünf Hundewelpen. Der 54-Jährige gab an, dass diese aus Rumänen stammten und er nur für einen Bekannten auf diese aufpassen würde. Wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz wurde der Südosteuropäer auf die Wache verbracht wo eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt wurde. Der verständigte Tierrettungsdienst untersuchte die fünf Welpen, die anschließend ins Münchner Tierheim überführt wurden. Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang vor dem Ankauf von Hunden auf der Straße oder Bahnhöfen!

In den meisten Fällen handelt es sich um einen illegalen, gewissenlosen Tierhandel. Welpen werden unter tierschutzwidrigen Umständen - ohne Impfung, ohne Ausweis und in der Regel viel zu früh von der Mutter getrennt - angeboten. Keinesfalls sollte ein Welpe aus Mitleid gekauft werden - stattdessen umgehend die Polizei verständigt werden.

Weitere Informationen zum illegalen Handel mit Hundewelpen gibt es im Internet auf der Seite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft unter www.bmel.de.