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Bei einem Chemieunfall in Hamburg wurde eine 1000-Liter-Fass Schwefelsäure beschädigt. Die Schwefelsäure reagierte mit einem 1000-Liter-Fass Salpetersäure, das ebenfalls beschädigt wurde. 
Bei einem Chemieunfall in Hamburg wurde eine 1000-Liter-Fass Schwefelsäure beschädigt. Die Schwefelsäure reagierte mit einem 1000-Liter-Fass Salpetersäure, das ebenfalls beschädigt wurde.  © DPA-Symbolbild
21.03.2016

Chemieunfall in Hamburg - Giftige Dämpfe durch Reaktion mit Säuren

Hamburg. Ein Chemieunfall hat am Montag in Hamburg zu großer Unruhe geführt. In einer Lagerhalle im Stadtteil Steinwerder habe ein Gabelstapler ein 1000-Liter-Fass Schwefelsäure beschädigt, schilderte die Polizei. Dabei sei knapp die Hälfte der Säure ausgetreten. Zudem sei bei dem Unfall ein weiteres 1000-Liter-Fass Salpetersäure von einem Regal gestürzt und zerbrochen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Über Verletzte war zunächst nichts bekannt. Durch die Reaktion der beiden Säuren habe sich giftiger Dampf entwickelt.

Anwohner in den Stadtteilen Steinwerder, HafenCity, Alt- und Neustadt, Wilhelmsburg, Kleiner Grasbrook und Klostertor bat die Feuerwehr, die Fenster geschlossen zu halten. Um an die Unfallstelle in der Halle zu gelangen, musste die Feuerwehr erst mal die giftigen Dämpfe im Gebäude absaugen.