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29.01.2015

Computerbetrüger schädigen Zocker und Finanzämter um Millionen

Gelsenkirchen (dpa) - Softwarefälscher und Spielhallenbesitzer haben mit manipulierten Spielautomaten den Staat und Hunderttausende Spieler in ganz Deutschland um Millionenbeträge geprellt. «Der bekannte Schaden liegt im hohen siebenstelligen Bereich», sagte Ermittlungsleiter Uwe-Dieter Matuschat von der Polizei Gelsenkirchen am Donnerstag.

Bei einer bundesweiten Razzia seien am Mittwoch sechs Hauptverdächtige festgenommen worden. Sie hätten die manipulierte Software an Spielhallenbetreiber verkauft. Diese hätten dann die Gewinnquoten zulasten der Spieler verringert und sich selbst höhere Gewinne verschafft. Die Polizei habe seit März 2014 ermittelt. Weil die Bande schon länger aktiv gewesen sei, liege der Gesamtschaden vermutlich deutlich höher.