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Vom Start weg an der Spitze lief beim Halbmarathon Markus Nippa, rechts hinter ihm Roland Golderer, der als Zweiter ins Ziel kam. Fotos: Faulhaber
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Christine Schleifer siegte überlegen über die 10-Kilometer-Distanz.

Das sind die Sieger des 17. Internationalen Gaißeschennerlaufs in Kieselbronn

Kieselbronn. Markus Nippa vom TV 1834 Pforzheim und Christine Schleifer vom Tri Team Heuchelberg heißen die Sieger des 17. Internationalen Gaißeschennerlaufs in Kieselbronn. Nippa entschied den Hauptlauf über 21,1 Kilometer in 1:20,16 für sich, konnte aber den von Jens Santruschek gehaltenen Streckenrekord (1:16,10) nicht knacken.

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17. Internationaler Gaißeschennerlauf in Kieselbronn

Santruschek hatte den Lauf im Vorjahr zum vierten Mal in Folge gewonnen. Diesmal fehlte der nach seiner beeindruckenden Serie von Organisator und Moderator Bernd Elfner damals augenzwinkernd zum „König des Kieselbronner Gaiseschennerlaufs“ geadelte Brettener allerdings. Zweiter des Halbmarathons wurde der erfolgreiche Radsportler Roland Golderer (1:20,35) vom RSV Schwalbe Ellmendingen, vor Lokalmatador Marco Holzwarth (1:22,22) vom TV Kieselbronn. Beide standen 2018 in umgekehrter Reihenfolge auf dem Treppchen.

Nippa wurde gleichzeitig Kreismeister, da der 21,1-Kilometer-Lauf zusätzlich als 16. Kreismeisterschaft im Halbmarathon gewertet wurde. Bei den Frauen kam Julia Dieckmann, TV Eutingen, zum Kreistitel.

Oberschenkel-Blessur

Nippa, der auf den ersten Kilometern der hügeligen, anspruchsvollen Strecke weit vorn lag, konnte seine bislang in Kieselbronn deutlich besseren Zeiten nicht abrufen. Ihm war es, wie er sagte, „bei Kilometer zwölf hinten in den Oberschenkel reingefahren. Ab da ging’s mal besser, mal schlechter.“ Bei den Frauen siegte Viola Mrachacz, TV Bretten, überlegen in 1:39,16. Sie kam insgesamt auf Platz 25 und blieb damit als letzte der insgesamt 108 Finisher noch unter der 1:40-Marke.

Über zehn Kilometer ging kein Weg an Christine Schleifer vorbei, die – von ihrem Mann Sebastian Kienle an der Strecke angefeuert – mit 36:17 Minuten nicht nur Bestzeit der 115 Teilnehmer lief, sie verbesserte auch ihren eigenen Streckenrekord aus dem Jahr 2016 (36:29). „Es gibt nur wenige Strecken, wo der Rekord von einer Frau gehalten wird“, sagte Bernd Elfner anerkennend. „Es war anstrengend, aber es hat Spaß gemacht“, bekannte Schleifer.

Elfner indes freute sich besonders darüber, dass die sympathische Läuferin in ihrem vollen Terminkalender eine Möglichkeit gefunden hatte, um beim Gaißeschennerlauf an den Start zu gehen und damit ein Treffen mit Freunden in Kieselbronn zu verbinden.

Zweitschnellste Frau beim „Zehner“ war Suska Fleury (47:44), Team Evaldo Mühlacker, vor der erst zehnjährigen Mira Helget, Karlsruhe, die nach 48:53 – zwölf Minuten schneller als ihre Mutter Tanja – locker als Gesamt-30. über die Ziellinie im Heinloch lief. Organisator Elfner zeigte sich erleichtert, dass sich das Wetter von seiner besten Seite zeigte und auch über die insgesamt 274 Sportler, die beim Halbmarathon, dem Zehner sowie den Schüler-, Bambini- und Walking-Wettbewerben ins Ziel kamen. Für passende Musik im Start- und Zielbereich war mit einem „Wunschkonzert“ gesorgt.

Alle Ergebnisse unter https://gaisseschennerlauf-2019.racepedia.de/ergebnisse.