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Durch seine Traueranzeige wollte der Dekan zum Ausdruck bringen, dass es sich bei der Kreuzigung um einen echten Tod gehandelt hat.
Durch seine Traueranzeige wollte der Dekan zum Ausdruck bringen, dass es sich bei der Kreuzigung um einen echten Tod gehandelt hat. © dpa
21.04.2011

Dekan schaltet Todesanzeige für Jesus

NÜRNBERG. Eine Todesanzeige für Jesus hat ein evangelischer Dekan in Nürnberg geschaltet. «Mir war wichtig, zu zeigen: Das ist ein echter Tod, den Jesus gestorben ist», sagte Dekan Dirk Wessel am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa.

Nach christlicher Überlieferung haben die Römer vor knapp 2000 Jahren in Jerusalem Jesus, den Sohn Gottes, ans Kreuz geschlagen. Wessel argumentierte, zahlreiche Menschen wüssten nicht mehr, welche Bedeutung der Karfreitag hat. Dem solle die Anzeige in den «Nürnberger Nachrichten» und «Nürnberger Zeitung» abhelfen. Der Kirchenmann versicherte: «Das ist kein billiger Werbegag.» dpa