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Dunkle Wolken ziehen durch Deutschland hinweg. Doch nach "Ulli" steht schon der nächste Sturm bevor.
Dunkle Wolken ziehen durch Deutschland hinweg. Doch nach "Ulli" steht schon der nächste Sturm bevor.
04.01.2012

Der nächste Sturm «Andrea» rast auf Deutschland zu

Offenbach. Sturmtief «Ulli» ist weg, jetzt kommt Orkan «Andrea». Bereits am Abend werden die ersten Böen an der Nordsee erwartet. Schwerpunkte sollen die Nordseeküste und der Südwesten sein. Metereologen raten, zu Hause zu bleiben.

Offenbach. Orkan «Andrea» tost auf Deutschland zu. Durch das ganze Land werde am Donnerstag schwerer Sturm brausen, das Hauptsturmfeld ziehe von der Nordsee zu den Alpen, sagte Meteorologe Thomas Ruppert vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Mittwoch. Dazu gibt es in den Mittelgebirgen Dauerregen und Neuschnee, der vom Sturm verweht wird.

«Andrea» sei stärker als «Ulli», der am Dienstag in Deutschland tobte. Der neue Orkan werde aber etwas schwächer ausfallen als «Kyrill», der im Januar 2007 in Europa schwere Schäden angerichtet hatte. Dennoch sollten die Menschen möglichst zu Hause bleiben. «Man sollte seinen Hund nicht gerade im Wald ausführen», sagte Ruppert.

Am Mittwochabend wurden die ersten Böen an der Nordsee erwartet. Für den gesamten Westen Deutschlands galten bereits Vorwarnungen des DWD. «Andrea» bringe auch im Flachland Böen der Stärke elf, sagte Ruppert. Auf den Bergen werde es Orkanböen der Stärke zwölf geben. Vermutlich seien die Nordseeküste und der Südwesten Schwerpunkte. Die heftigsten Böen erwartet Ruppert auf den Schwarzwaldgipfeln.

Erst am Donnerstagabend werde es wieder etwas ruhiger, aber es bleibe auch am Wochenende bei stürmischem, regnerischem Wetter und meist bei Plusgraden. In der nächsten Woche sei bereits das nächste Sturmtief in Sicht. Wo genau es zu spüren und wie stark es sein werde, war am Mittwoch aber nicht klar.

Allgemein sind Stürme in dieser Jahreszeit nicht ungewöhnlich: «Die milde Variante des mitteleuropäischen Winters ist immer mit Sturm verbunden», sagte Ruppert. Ruhiger sei es nur dann, wenn wochenlang Hochdruckgebiete und klirrende Kälte herrschen. dpa