nach oben
01.08.2008

Der von der schnellen Truppe

PFORZHEIM. Der Huberth und die Frauen – da gibt es nicht viel zu erzählen. Alles ganz einfach: Sie lieben ihn, er liebt sie: Und dann tut der Mann, was er tun muss. Nägel mit Köpfen machen. Und zwar schnell. Wie immer.

Unterschätzen sollte man ihn auf keinen Fall, den Huberth. Nehmen wir zum Beispiel den Sport: Wer würde annehmen, dass dieser körperlich eher gemütliche Typ seine Gegenspieler beim Fußball wie Slalomstangen umkurvt, dann trocken abzieht und feixend die Jubelfaust ballt, während die Gegner mit offenem Mund danebenstehen.

Der Huberth kann sowas, weil er es will. Anders ist es jedenfalls nicht zu erklären, wenn man sich mal seine Statur anguckt. Nach dieser ziemlich schlüssigen Willenstheorie könnte der Huberth auch jede Frau haben, die er will. Der Huberth hat also übernatürliche Fähigkeiten. Aber weil der Huberth trotzdem ein guter Mensch geblieben ist, will er natürlich nur die Eine. Und dass diese Eine natürlich nur ihn will, ist ja sowieso kein Wunder, nach allem, was man so über den Huberth weiß. Und da haben wir sie auch schon: Die Erklärung, warum der Huberth und seine Frau alles so schnell machen. Treffen, Lieben, Zusammenziehen, Heiraten, Haus kaufen – während die beiden das alles schon erledigt haben, sind andere noch in der Kennenlernphase.

Der Huberth ist also ein ganz Fixer. Aber wer ihn kennt, weiß das längst. Man muss nur mal sehen, was er in der Redaktion so macht. Welcher Ressortleiter schafft es schon, regelmäßig um 16.30 Uhr das Haus zu verlassen? Wenn man mit ihm Mittagessen geht, weiß er immer als Erster, was er bestellt. Und erst seine Zunge: Die ist so schnell, dass sich der Huberth nicht mal mehr drauf beißen kann, wenn er in der Konferenz freche Sachen zum Chefredakteur sagt. Der Hubert ist als auch ganz grundsätzlich ein Typ der sich traut. Der volles Risiko geht. Sein Leben aufs Spiel setzt, sozusagen. Aber bis jetzt ist es ja immer gutgegangen. Weiter so, Huberth. Aber schnell.