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Peter Wagner
Peter Wagner
14.02.2017

Die Mitgestalter wollen’s wissen: Interesse an Diskussion mit Boch

Der OB-Wahlkampf nimmt Fahrt auf. Für Dienstag, 7. März, also exakt zwei Monate vor dem Urnengang der Bürger am 7. Mai, hat der Verein „Pforzheim mitgestalten“ den Herausforderer Peter Boch (36, CDU) zum Gespräch geladen. Schon jetzt zeige die Resonanz, „dass wir den Nagel auf den Kopf getroffen haben“, sagt der Vorsitzende Peter Wagner. Bereits 80 Anmeldungen lägen für die Veranstaltung vor. „Das Interesse ist riesengroß“, berichtet Wagner. „Man spürt: In der Stadt muss sich was tun.“

Zuletzt im November habe Oberbürgermeister Gert Hager (54, SPD) bei einem Treffen seine Pläne und Ziele geschildert. Nun soll der von der CDU unterstützte Bewerber das Wort haben. „Uns war es wichtig, nicht über Boch, sondern mit ihm zu reden“, betont Wagner. Viele Bürger seien ungeduldig, manche hätten resigniert. Die große Frage werde sein, ob es den Kandidaten gelinge, „die Ungeduldigen wieder zu motivieren und die Resignierten wieder mit ins Boot zu holen“.

Das Thema Sicherheit sei für Hager wie für Boch von großer Bedeutung. Entscheidend sei aber auch die Stadtentwicklung, sagt Wagner, also die Frage, wie man Pforzheim voranbringen könne. Der Vereinsvorsitzende nennt die „noch nebulöse“ Innenstadtentwicklung-Ost, zu der der Öffentlichkeit noch zu wenige Informationen vorlägen.

Die Steigerung von Kaufkraft und Attraktivität der City seien drängende Themen, ebenso Lösungen für den Verkehr. „Wie stärkt man den sozialen Frieden in der Stadt?“ – auch das sei eine der großen und möglicherweise entscheidenden Fragen. Die beiden weiteren Kandidaten – Dimtrij Walter und Andreas Fabrizius – würden ja eine Spaltung der Bevölkerung konstatieren.

Man wolle „aus erster Hand erfahren, was Peter Boch will“, um sich ein Urteil bilden zu können. Die Stimmung im Verein könnte laut Wagner „eine Art Barometer“ für den Wahlausgang sein. Schließlich verfüge „Pforzheim mitgestalten“ über eine „große Bandbreite an Mitgliedern“, vereine also mehrere Bereiche der Stadtgesellschaft.