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Drei Männer sterben und zwei werden lebensgefährlich verletzt, als zwei Autos im Dunkeln in einen Unfallwagen krachen. Zwei der drei Toten sind auf der Rückbank des Unfallwagens verbrannt.
Drei Männer sterben und zwei werden lebensgefährlich verletzt, als zwei Autos im Dunkeln in einen Unfallwagen krachen. Zwei der drei Toten sind auf der Rückbank des Unfallwagens verbrannt. © dpa
06.05.2012

Drei Tote bei Horrorcrash: Zweimal in Auto gekracht

Bei einem schweren Unfall auf der A2 bei Hannover sind in der Nacht zum Sonntag drei junge Männer getötet worden. Zwei davon verbrannten auf den Rücksitzen eines Unfallwagens, ein anderer wurde aus seinem Auto herausgeschleudert. Zwei weitere Beteiligte kamen mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik.

An der Unfallstelle bei Lehrte bot sich den Einsatzkräften ein Bild des Grauens: Ein Transporter und ein Auto waren in einen verunglückten Kleinwagen gekracht, der daraufhin ausbrannte. Zwei eingeklemmte Männer starben in den Flammen. Auf der bis zum Nachmittag gesperrten Ost-West-Achse von Berlin Richtung Ruhrgebiet staute sich der Verkehr Richtung Hannover zeitweise bis auf 15 Kilometer.

Zunächst war der mit vier Männern im Alter von 21, 22, 26 und 27 Jahren besetzte Kleinwagen aus ungeklärter Ursache in die Mittelleitplanke geprallt und auf der mittleren Spur stehengeblieben. Ein 50 Jahre alter Fahrer eines nachfolgenden Transporters konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und krachte in das Auto. Er und sein 41 Jahre alter Beifahrer blieben unverletzt.

Kurz darauf raste dann ein 39 Jahre alter Mann mit seinem Auto ungebremst in die Seite des unbeleuchteten Wracks, das nach vorne geschleudert wurde und in Brand geriet. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der 21-Jährige aus dem Kleinwagen geschleudert und starb noch an der Unfallstelle. Die beiden 26 und 27 Jahre alten Männer auf der Rückbank wurden eingeklemmt und verbrannten im Auto. Der 22-Jährige sowie der 39-Jährige kamen mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus.

Immer wieder kommt es auf der A2 zu schweren Unfällen. 2011 gab es auf dem niedersächsischen Abschnitt insgesamt 2087 Karambolagen. Dabei starben 17 Menschen und 87 wurden schwer verletzt. dpa