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Sarah Knappik will nun Karriere machen.
Sarah Knappik will nun Karriere machen. © dpa
04.02.2011

Dschungel-Zicke Sarah Knappik plant ihre TV-Karriere

FREIBURG. Sarah Knappik ist durch den RTL-Urwald zu einer beachteten Medienfigur geworden. Obwohl sie die Show frühzeitig und auf eigenen Wunsch verlassen hat, bietet sie nach wie vor Gesprächsstoff. Ob unfreiwillig oder nicht: Kein anderer im TV-Dschungel hat die Aufmerksamkeit so auf sich und die Einschaltquoten so hoch gezogen wie die Blondine aus dem Ruhrpott. Vor der Kamera will Knappik auch zukünftig stehen. Im Blick hat sie eine Karriere im Fernsehen.

„Ich bin Königin ohne Krone.“ Sarah Knappik sitzt in Freiburg vor einer Tasse Tee, bespricht mit ihrem Manager die Lage. Sie ist erst wenige Stunden zurück aus Australien. Dort wurde die Show produziert. Zeit zum Ausschlafen gibt es nicht. Für die 24 Jahre alte Bochumerin, die bereits in der ProSieben-Castingshow „Germany's Next Topmodel“ in Erscheinung getreten ist, geht es nun um die Karriereplanung. Als Bewohnerin des Dschungelcamps ist sie innerhalb von wenigen Tagen zu einer Marke geworden. Diese Bekanntheit will sie nutzen. Und steht damit in der Tradition beispielsweise von TV-Darstellerin Daniela Katzenberger oder früher Verona Feldbusch.

Nach ihrem Aus in der RTL-Show Dschungelcamp will Knappik künftig im Fernsehen arbeiten. „Man muss auch weiterhin mit mir rechnen“, sagte sie. Den Start macht Vox. Der Partnersender von RTL sendet diesen Sonntag, 20.15 Uhr, eine Ausgabe von „Das perfekte Promi Dinner“. Es ist eine Sendung von 2009. Knappik verspeist ein Fleischgericht, obwohl sie sich im Dschungelcamp als Vegetarierin geoutet hat. Ein Aufreger unter Dschungelfans.

„Alles kein Thema“, sagt Knappik. „Ich habe mich vor einem halben Jahr dazu entschlossen, auf Fleisch komplett zu verzichten, weil ich es gesünder finde und weil für mich keine Tiere qualvoll sterben sollen.“ Davor habe ich hin und wieder Fleisch gegessen, wenn es ihr angeboten wurde. „Obwohl es mir schon damals nicht sonderlich geschmeckt hat.“

Mit ihrem Zicken-Image hat Knappik keine Probleme. „Ich habe Selbstironie. Wenn mich jemand Sarah Dingens nennt oder mich als tollpatschig bezeichnet, kann ich darüber lachen.“ Ändern wolle sie dies nicht. „Manchmal bin ich selbst ganz erstaunt, was aus mir alles herausgeplappert kommt.“ Wichtig sei, dass es nicht böse gemeint ist. Sie selbst sieht sich und ihre Sprüche mit einem Augenzwinkern.

Mit den meisten ihrer Mitbewohner aus dem Dschungelcamp, bei denen sie während der Show auf Widerstand stieß, will sie nichts mehr zu tun haben. Während die anderen in der Gruppe zurück nach Deutschland flogen, setzte sie sich alleine ins Flugzeug. Sie will sich treu bleiben. „Zu einer schrägen Nummer wie mir gehören auch schräge Sprüche“, sagt sie. „Wäre doch schade, wenn alles im deutschen Fernsehen glattgeschliffen wäre.“

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