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Mit der Wärmebildkamera hat ein zuvor von einem Laserpointer geblendeter Polizeihubschrauber-Pilot nach dem Übeltäter gesucht. Wenig später besuchten Polizisten die Gartenparty, von der aus geblendet wurde.
Mit der Wärmebildkamera hat ein zuvor von einem Laserpointer geblendeter Polizeihubschrauber-Pilot nach dem Übeltäter gesucht. Wenig später besuchten Polizisten die Gartenparty, von der aus geblendet wurde. © Screenshot Zoomin
29.10.2014

Dummer Partyspaß: Mit Laserpointer Polizeihubschrauber geblendet

Wie langweilig muss eine Gartenparty sein, wenn ein 23-Jähriger vor Kumpels zum Laserpointer greifen und Hubschrauberpiloten blenden muss. Wenn es sich jedoch um einen Polizeihubschrauber handelt, kann es schnell passieren, dass die Party so richtig aufregend wird und sich plötzlich neue, unerwartete Gäste zur feucht-fröhlichen Runde gesellen. Schlagartig hörte dann jedoch für den Laserblender der Partyspaß auf.

Laserpointer sind nicht nur für Geblendete nervig, sondern manchmal auch richtig gefährlich. In der weiteren PZ-news-Region gab es solche Zwischenfälle, bei denen Piloten von Passagiermaschinen und Hubschraubern geblendet wurden, schon mehrfach bei den Flughäfen von Stuttgart und Baden-Baden. Auch im englischen Birmingham sammelte die Polizei jüngst Erfahrungen mit einem Laserpointer-Fummler. Ein übermütiger Partygast hatte sich dummerweise als Ziel seines Laserstrahls die Pilotenkabine eines Polizeihubschraubers ausgesucht. Der schaltete kurzerhand die Wärmebildkamera ein und machte sich auf die Suche nach derm Laserblender.

Die Gäste der Gartenparty schienen davon nicht beeindruckt gewesen zu sein, denn seelenruhig feierten sie weiter, bis plötzlich andere Personen am Partytisch auftauchten. Die kamen in Polizeiuniform und nahmen den Blender fest. Der wurde nun zu einer Bewährungsstrafe und eine hohen Geldstrafe verurteilt und muss obendrein 250 soziale Arbeitsstunden ableisten – ein dummer Partyspaß mit Langzeitwirkung.