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18.10.2008

Ein House-Importschlager aus der Schweiz

David Guetta kennt ihr ja. Das ist der, dessen Lied ihr in jüngster Vergangenheit gar so oft in der Disco gegrölt habt. Ich wisst schon: Love is gone . . . Dieses französische Wunderkind namens Guetta kann Euch die Pforzheimer Zeitung bei ihrer Party „StilBruch 2008“ in den Schmuckwelten nicht bieten. Leider, leider. Dafür aber einen anderen DJ, der vielleicht nicht ganz so bekannt ist, aber fast genauso großartig. Einen, der schon gemeinsam mit Guetta aufgelegt parat, einen, der einen ähnlich bewegenden Musik-Stil pflegt. Der Kerl heißt „Sven the Freak“, ist Schweizer – und in Süddeutschland ein Importschlager

Der Schweizer selbst benennt seinen Stil mit den Worten „Uplifting & Electrofied“. Zwei Strömungen fließen in seinen Sets zusammen: erhaben erhebender House und elektrisierender Electro. „Sven the Freak“ verwebt das eine mit dem anderen. Schmeißt eine Prise Progressivität dazu. Melodie und dröhnender Bass dürfen nicht fehlen. Ein paar Vocals kommen obendrauf. Nun ist es das Werk des Künstlers, all das unter einen Hut zu bringen, und aus all diesen Bausteinen immer neue Kombinationen zu basteln. Und: Was „Sven the Freak“ an den Decks aus dem Hut zaubert, ist ein jedes Mal aufs Neue erfrischend, überraschend, unberechenbar.

Der Schweizer, der als Plattendreher zum „Freak“ wird, heißt eigentlich Sven Fricker. Mit seiner wagemutigen Mischung eroberte er erst seine Heimat, dann Süddeutschland. Er stand in Ibizas „Bora Bora“ hinter den Reglern, spielte Seite an Seite mit Weltstars wie „Axwell“, Michael Gray, Mousse T, – und: David Guetta.

Für das deutsche Disco-Publikum hat Fricker eine besondere Wertschätzung entwickelt. „Die gehen mehr ab als die Schweizer“, sagt er. Die Stuttgarter feiern zu seinem Musik-Mix besonders ausgelassen: Er ist ein äußerst gern gesehener Gast in der Landeshauptstadt, wo „Sven the Freak“ ein großartiger Ruf vorauseilt. Nicht unerheblichen Anteil an seiner Popularität hat die Event-Reihe „House Session“, bei der er seit 2004 Resident ist.

Zur Erinnerung: „House Session“ ist ein Projekt der „Tune Brothers“.„Sven the Freak“ und „Tune Brothers“ – das passt prima zusammen, wie sich bei zahlreichen gemeinsamen Auftritten zeigte. Bei der „StilBruch“-Party in den Schmuckwelten am 14. November wird das Trio ein weiteres Mal gemeinsame Sache machen. Gemeinsam brillieren.