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04.11.2009

Ein Mann, ein Wort

Impfen? Gegen die Schweinegrippe? Wieso denn eigentlich? Im Grunde wird das ganze Thema ja ohnehin nur von den Medien aufgebauscht. Aber als kleiner Hypochonder, wie ich es einer bin, macht man sich dann doch irgendwann seine Gedanken, wenn man tagtäglich damit konfrontiert wird. Vor allem, wenn man sowieso für Infekte jeglicher Art anfällig ist. Das zumindest wird mir von meinen "ewig gesunden" Kollegen in der PZ-Redaktion nachgesagt - zum Beispiel Magnus Schlecht: "Guten Morgen. Und, bist Du schon wieder krank?", oder Thomas Kurtz: "Oh je, siehst Du heute wieder schlecht aus." 

Weil ich am Dienstag aber ausnahmsweise mal einen Tag hatte, an dem ich mich in etwas labiler Verfassung befand, ließ ich mich von Thomas Kurtz ("Impfung für alle und damit fertig") kurzerhand von den Vorzügen einer Schweinegrippeimpfung überzeugen. Ich wäre aber nicht ich, wenn ich im nächsten Moment nicht auch der Meinung der Kritiker, die das Impfen als gefährlich beschreiben, glauben schenken würde.

Also saß ich - völlig verwirrt und unentschlossen - an meinem Schreibtisch und versuchte, die Vor- und Nachteile einer Impfung zu erörtern. Bei meiner Recherche im Internet stieß ich schließlich auf einen Artikel der Bild-Zeitung mit der Überschrift "Krebs-Gefahr durch Schweinegrippe-Impfung?". Darin stand, dass der Nährboden des Impfstoffs Krebszellen mit tierischer Herkunft seien.

Von da an stand mein Entschluss fest: Eine Impfung kommt auf keinen Fall in Frage! Ich werde mich schon nicht mit dem Schweinegrippe-Virus infizieren und gehe ab sofort völlig entspannt mit dem ganzen Thema um - auch wenn ich mir in den nächsten Tagen mal wieder eine Erkältung einfangen sollte.

Jerôme Nell