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15.05.2008

Ein Strand mitten in der Goldstadt

Strände vermutet man traditionell an der Küste, wo das Meer heran braust. Doch in Zeiten, da der Mensch in Ski-Hallen im Sommer Snowboard fährt, werden Strände geschaffen im Schwarzwald. Mitten in (Gold)-Städten namens Pforzheim. Dieses Phänomen benennt man dann mit französischen Worten: „La Plage D'Or“. Als Wechselwort hierfür akzeptiert: Goldtstadtstrand.

Obgleich fernab vom Meer, ist der Goldstadtstrand nah am Wasser gebaut. Beschaulich zwischen zwei Flüssen, der Nagold und der Enz, liegt er seit 2005. An den Pforzheimer Lindenplatz lockt er zwischen Mai und August Jung und Alt, relaxende Eltern und sandelnde Kindern, suchende Singles und turtelnde Pärchen, Cocktailtrinker mit Sonnenbrille und Fahrradfahrer mit Weizen-Durst.

Dort, wo in direkter Nachbarschaft die Stadtkirche aus dem Stadtbild heraus ragt, entspannt es sich auf Liegestühlen anscheinend besonders gut. „Bei gutem Wetter ist immer sehr viel los“, weiß Marko Jovic, der „La Plage D'Or“ gemeinsam mit Peter Springer betreibt. Regen hingegen ist ein Spielverderber: Wenn es nass oder kalt ist, bleibt der Strand geschlossen. Sonne und hohe Temperaturen hingegen wirken als Lockstoff. Gleiches gilt für den Duft vom Holzkohlegrill.

Im Juni 2008 zieht König Fußball ferner die Massen an. Der Goldstadtstrand taugt dann zum Fußball-Mekka, wenn die Spiele der Europameisterschaft dort übertragen werden. Wo lassen schwarz-rot-goldene Sommermärchen besser fortsetzen als an einem Sandstrand in der Goldstadt?

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