nach oben
© Symbolbild: dpa
30.09.2015

Elfjährigen Sohn zum Missbrauch angeboten - Video online gestellt

Ein Mann aus Belgien soll seinen elfjährigen Sohn im Internet zum Missbrauch angeboten haben. Jetzt steht ein 22-Jähriger aus Niedersachsen in Hannover vor Gericht. Er hat nach Angaben der Staatsanwaltschaft gestanden, auf das Angebot eingegangen zu sein. Australische Ermittler kamen über ein Video auf die Spur der Kinderschänder.

Im belgischen Mechelen soll der 22-Jährige dann gemeinsam mit dem Vater das Kind missbraucht haben. Über seinen Verteidiger ließ der junge Mann zu Prozessbeginn erklären, dass er sich gezielt in den pädophilen Kreis des Vaters begeben habe. Er sei mit dem Ziel, den Jungen zu missbrauchen, nach Mechelen in Belgien gefahren. Der 45 Jahre alte Vater soll das Geschehen mit einer Kamera festgehalten und den Film später im Internet angeboten haben.

Auf die Spur der Tat kamen australische Ermittler bei der Fahndung nach Sexualstraftätern im Internet. Sie konnten zurückverfolgen, dass der Film in Belgien entstanden war und brachten die Ermittlungen dort und dann auch in Niedersachsen ins Rollen.

Vor Gericht wurde heute die Vernehmung des Opfers durch die belgische Polizei verlesen. Darin schildert der Elfjährige jahrelangen Missbrauch durch seinen Vater. Der 45-Jährige sitzt in Belgien in Haft; ihm soll dort der Prozess gemacht werden.

Leserkommentare (0)