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Das Tigerjunge "Stormi" sitzt am 26.07.2017 in Magdeburg (Sachsen-Anhalt) im Zoo auf dem Boden. Die Katze war am 22.06.2017 im Tigerhaus des Zoos geboren worden und in Anlehnung an das Sturmtief "Paul" auf den Namen "Stormi" getauft worden. An diesem Tag fegte das Sturmtief "Paul" über Magdeburg hinweg und verwüstete unter anderem den Zoo.  © dpa
26.07.2017

Erster Fototermin für süßes Tiger-Baby "Stormi"

Magdeburg. Tapsig, flauschig, niedlich: So präsentiert sich Tigernachwuchs Stormi im Magdeburger Zoo. Seinen ersten Fototermin absolvierte das knapp fünf Wochen alte Weibchen am Mittwoch, schnupperte mal hier, begutachtete mal dort.

Der kleine sibirische Tiger war kurz vor einem Sturm am 22. Juni geboren worden - daher der Name. Der Sturm hatte im Zoo Verwüstungen hinterlassen, auch im Tigergehege.

Bildergalerie: Tigernachwuchs Stormi

«Ich war gerade im Tigerhaus, um nach den Jungen zu schauen, als es draußen losging», erzählte Tierpflegerin Petra Oppermann. «Ich dachte, ich komme nicht mehr lebend hinaus.» Drinnen habe sich Tigermutter Kimberly vor ihren beiden Welpen gefürchtet. Der zweite, ein kleiner Kater, starb kurz nach der Geburt. Die Pfleger gaben der Katze Zeit, doch sie nahm ihr lebendes Junges nicht an.

Die Pflegerin zieht das Tigermädchen nun mit der Flasche groß. Ein Vollzeitjob: «Man muss alle zwei Stunden füttern, das Bäuchlein massieren und immer da sein», berichtete sie und fügte gleich hinzu: «Aber es macht großen Spaß.»

Stormi wog bei ihrer Geburt 1,5 Kilogramm und hat inzwischen auf gut 5,1 Kilogramm zugelegt. «Damit sind wir sehr zufrieden», so Zoodirektor Kai Perret. Etwa neun bis zwölf Monate werde Stormi in Magdeburg bleiben. Dann soll sie in einen anderen Zoo ziehen.