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Einst war sie ein Sexsymbol, jetzt beklagt Raquel Welch die Sexbesessenheit der Welt. © dpa
13.03.2012

Ex-Sexsymbol Raquel Welch ist die Welt zu sexbesessen

Sexsymbol Raquel Welch findet die heutige Welt zu sexbesessen. «Wir sind in unserer Kultur an den Punkt angekommen, an dem wir alle buchstäblich sexsüchtig sind», sagte die 71-Jährige dem Männermagazin «Men's Health». «Wir haben Lebensglück gleichgesetzt mit der Anzahl der Orgasmen, völlig egal, wo man seine Liebe lässt.»

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Ex-Sexsymbol Raquel Welch klagt: Unsere Welt ist zu sexbesessen.

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Verantwortlich dafür sei, zumindest zum Teil, das «Zeitalter des Pornos»: «Wo ist die Vorfreude? Wo ist das Persönliche? Es ist alles vorgefertigt heute.» Raquel Welch war - als sexy Urzeitschöne im Fellbikini - vor einem halben Jahrhundert selbst als Sexsymbol berühmt geworden.

Damals habe man aber noch mit Andeutungen gearbeitet und die Fantasie den Rest machen lassen: «Es ist nichts mehr sexy als ein kleines Geheimnis», zitierte Welch ihren Kollegen James Coburn. «Heute kommen von überallher diese Bilder, unerwartet und unerwünscht», sagte Welch. Das wirke alles künstlich, nach Plastik.

Möglicherweise reagierten Männer darauf. «Aber ist das wirklich besser als das Erlebnis mit einer echten Frau, für die man etwas empfindet? Das ist eine Ausbeutung der Libido der Männer. Die armen Kleinen, sie können sich nicht selbst kontrollieren.» dpa

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