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Ein in den USA produzierte Mohammed-Film löste in der arabischen Welt schwere Krawallen gegen westliche Vertretungen aus. © dpa
15.09.2012

FBI verhört mutmaßlichen Drahtzieher des Mohammed-Videos

Die US-Bundespolizei FBI in Kalifornien hat nach Informationen der Zeitung «Los Angeles Times» den mutmaßlichen Drahtzieher des islamfeindlichen Schmähvideos vernommen, das die schweren Unruhen in der islamischen Welt ausgelöst hatte.

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Der Verdächtige Nakoula Basseley Nakoula sei am frühen Samstagmorgen von seiner Wohnung abgeholt und zur Polizei in Los Angeles gebracht worden. Er sei aber weder verhaftet noch festgenommen worden, erklärte ein Sprecher des Sheriffs. Nach Angaben des TV-Senders CNN war er freiwillig mit den Beamten aufs Revier gegangen und verließ es nach mehreren Stunden alleine.

Der 55 Jahre alte Mann hat nach US-Medienberichten eine kriminelle Vergangenheit. Er sei 2010 wegen Bankbetrugs zu einer Haftstrafe von 21 Monaten verurteilt, aber nach einem Jahr entlassen worden. Ihm sei auch für fünf Jahre der Zugang zum Internet verboten worden.

Laut "New York Times" wurde der Film «Unschuld der Muslime», der den Propheten Mohammed als Frauenheld, Homosexuellen und Päderasten schildert, im Sommer 2011 in der Nähe von Los Angeles gedreht. Die genaue Rolle, die Nakoula dabei gespielt haben soll, ist allerdings noch unklar. Einige US-Medien bezeichnen ihn als Filmemacher, andere als Drahtzieher hinter dem Streifen.

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