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Boxlegende Muhammed Ali leidet an der Parkinson-Krankheit. © dpa
04.02.2013

Familienzwist um Ali: Gerüchte um bevorstehenden Tod zurückgewiesen

Phoenix/USA/Hamburg (dpa) - Die Ehefrau von Muhammad Ali hat Gerüchte um einen unmittelbar bevorstehenden Tod der Boxer-Legende dementiert. Lonnie Ali sagte der amerikanischen Tageszeitung «USA Today» am Sonntagabend (Ortszeit), sie und ihr 71-jähriger Mann hätten sich gemeinsam den Super Bowl im American Football zwischen den Baltimore Ravens und den San Francisco 49ers im Fernsehen angesehen. «Alles, was ich sagen kann, ist, dass Muhammad Fan von den Ravens ist und komplett begeistert war von Beyonce», erklärte Lonnie Ali.

Bildergalerie: Muhammed Ali: Eine Boxlegende

Zuvor hatte Alis Bruder Rahman in einem Interview der britischen Zeitung «The Sun» behauptet, der ehemalige Schwergewichtsweltmeister könne nicht mehr sprechen, ihn nicht erkennen und stehe «an der Schwelle zum Tod». Ali leidet an der Parkinson-Krankheit. Zwischen Bruder und Ehefrau besteht offenbar eine Familienfehde. Lonnie Ali meinte, das Interview mit Alis Bruder sei bereits während der Olympischen Spiele geführt worden. «Rahman war in London und wir auch», sagte Lonnie. Es passiere jedes Jahr um diese Zeit, dass über den Gesundheitszustand ihres Mannes spekuliert werde.

Muhammad Ali gilt noch heute als der beste Boxer in der Geschichte. Der einstige Weltmeister hatte mit seinen Kämpfen Millionen Menschen rund um den Erdball in seinen Bann gezogen.