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Extremsportler Felix Baumgartner soll zwei Jahre vor seinem Rekordsprung einen Lkw-Fahrer geschlagen haben. In erster Instanz wurde er zu einer Geldstrafe verurteilt. Der 43-Jährige legte Berufung ein und muss nun erneut vor Gericht. © dpa
31.10.2012

Felix Baumgartner muss wegen Körperverletzung vor Gericht

Wien/Salzburg. Rund drei Wochen nach seinem Stratosphärensprung muss sich Felix Baumgartner wegen Körperverletzung vor Gericht verantworten. Der Salzburger soll vor zwei Jahren einen Lkw-Fahrer mit der Faust geschlagen haben.

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Der 43-Jährige soll sich kommenden Dienstag am Landesgericht Salzburg verantworten. Das teilte die Staatsanwaltschaft Salzburg am Mittwoch mit. In erster Instanz war der Salzburger zu einer Geldstrafe von 1500 Euro verurteilt worden. Baumgartner legte dagegen Berufung ein und beteuerte vor Gericht seine Unschuld.

Laut Angaben der Staatsanwaltschaft stand Felix Baumgartner am 30. September 2010 in Salzburg im Stau, als es zu dem Zwischenfall kam. Ein Autofahrer und ein griechischer Lkw-Fahrer sollen in Streit geraten sein. Er sei ausgestiegen und habe für den Autofahrer Partei ergriffen. Dabei sei es zu einem Handgemenge gekommen: Der Lastwagenfahrer soll den Extremsportler weggeschubst haben, bevor Baumgartner ihn im Gesicht verletzt haben soll.

Felix Baumgartner äußerte sich bislang nicht zu dem Fall. Seine Pressesprecherin war auf Anfrage am Mittwoch nicht erreichbar. Baumgartner muss am kommenden Dienstag nicht selbst vor Gericht erscheinen, wenn das Landesgericht Salzburg über seine Berufung entscheidet. Sein Anwalt kann ihn vertreten. Am Mittwoch schrieb Baumgartner auf seiner Facebook-Seite, dass er am Weg nach London sei, um seine Medientour fortzusetzen.

Der Extremsportler durchbrach vor knapp drei Wochen als erster Mensch und nur mit einem speziellen Druckanzug geschützt im freien Fall die Schallmauer.