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Ein gewaltsam ausgetragener Streit um Konzessionen für den Betrieb von Fischverkaufskuttern im Stralsunder Hafen endetete vor Gericht mit drei mehrjährigen Haftstrafen.
Ein gewaltsam ausgetragener Streit um Konzessionen für den Betrieb von Fischverkaufskuttern im Stralsunder Hafen endetete vor Gericht mit drei mehrjährigen Haftstrafen. © dpa
04.06.2013

Fischbrötchen-Krieg endet mit drei Haftstrafen

Der Prozess um den sogenannten Fischbrötchen-Krieg ist mit mehrjährigen Haftstrafen für die drei Angeklagten zu Ende gegangen. Das Stralsunder Landgericht verurteilte einen 34-Jährigen am Dienstag unter anderem wegen Anstiftung zur gefährlichen Körperverletzung zu dreieinhalb Jahren Gefängnis. Ein 29-Jähriger erhielt eine Strafe von drei Jahren.

Der 29-Jährige wurde unter anderem wegen eines Angriffs auf den Stralsunder Vize-Oberbürgermeister Dieter Hartlieb verurteilt. Beide Angeklagte müssen zudem ein Schmerzensgeld von 2500 Euro an Hartlieb zahlen. Gegen den dritten Angeklagten im Alter von 33 Jahren verhängte das Gericht eine Haftstrafe von zweieinhalb Jahren. Er war nach Überzeugung der Richter an Brandanschlägen auf einen Kutter und ein Auto beteiligt.

Bei den Straftaten ging es laut Anklage um einen gewaltsam ausgetragenen Streit um Konzessionen für den Betrieb von Fischverkaufskuttern im Stralsunder Hafen. Dem Vize-Bürgermeister Hartlieb unterstand das Ordnungsamt, das für die Vergabe der Konzessionen zuständig war.