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Blick auf Teilnehmer der «Revolutionären 1. Mai-Demonstration». Foto: Ralf Hirschberger
Blick auf Teilnehmer der «Revolutionären 1. Mai-Demonstration». Foto: Ralf Hirschberger
01.05.2017

Flaschen auf Polizisten bei 1. Mai-Demo in Berlin

Berlin (dpa) - Bei der sogenannten Revolutionären 1. Mai Demonstration in Berlin-Kreuzberg sind vereinzelt Flaschen gegen Polizisten geworfen worden.Zu dem Protestmarsch waren kurz nach 18.30 Uhr mehrere Tausend Demonstranten und linksextreme Gruppen am Oranienplatz gestartet. Nebeltöpfe und bengalische Feuer wurden gezündet, Böller in die Menge geworfen. Schwarze Rauchschwaden zogen durch die Luft. Die Route führte auch über Teile des Myfestes. Dort feierten mehrere Zehntausend Menschen das traditionelle Straßenfest. Es war einst als Gegengewicht zu linksradikalen Krawallen ins Leben gerufen worden.

Die Polizei, die anfangs nicht zu sehen war, begleitete den Zug. Beamte trugen Helme. An der Spitze des Zuges mit schwarz gekleideten Teilnehmern herrschte eine aggressive Stimmung. Hubschrauber kreisten über Kreuzberg. Die Polizei hatte signalisiert, den linksradikalen Aufzug trotz der verweigerten Anmeldung zu tolerieren. Bei Gewaltausbrüchen hatte sie ein konsequentes Einschreiten angekündigt.

In den Vorjahren war es bei dieser Demonstration immer wieder zu Gewaltausbrüchen gekommen. Die Mai-Krawalle waren erstmals vor 30 Jahren ausgebrochen. Sie nahmen in den Vorjahren aber deutlich ab. Die Polizei war am 1. Mai mit bis zu 5400 Kräften im Einsatz. Beamte aus mehreren Bundesländern unterstützten die Hauptstadt-Polizei.

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