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Wegen des Warnstreiks der Sicherheitsleute mussten Reisende an Deutschlands größtem Luftdrehkreuz mit Flugausfällen und langen Wartezeiten rechnen.
Wegen des Warnstreiks der Sicherheitsleute mussten Reisende an Deutschlands größtem Luftdrehkreuz mit Flugausfällen und langen Wartezeiten rechnen. © dpa
22.02.2014

Flughafen Frankfurt wieder im Regelbetrieb

Die Lage am Frankfurter Flughafen hat sich normalisiert. Seit den frühen Morgenstunden starten und landen die Flugzeuge wieder planmäßig. Reisende müssen aber noch mit geringfügigen Verzögerungen rechnen.

 

 

Frankfurt/Main (dpa) - Der Frankfurter Flughafen hat nach einem Warnstreik der Sicherheitsleute seinen Betrieb reibungslos wieder aufgenommen. Seit 5 Uhr starteten und landeten Flugzeuge wieder im Regelbetrieb, sagte eine Sprecherin der Flughafengesellschaft Fraport am frühen Samstagmorgen. Das Bodenpersonal sei normal zur Arbeit erschienen, hieß es.

Etliche gestrandete Fluggäste hatten nach Angaben der Sprecherin die Nacht auf Feldbetten verbracht. Daher könne es noch zu Verzögerungen bei der Abfertigung kommen. Für den Flugbetrieb rechnete die Sprecherin aber nicht mit größeren Beeinträchtigungen. Die ersten Sicherheitsleute hatten bereits am Freitagabend um 23 Uhr die Arbeit wieder aufgenommen, wie ein Fraport-Sprecher mitgeteilt hatte.

Der Warnstreik legte Deutschlands größten Flughafen am Freitag nahezu lahm. In den Terminals drängten sich zeitweise Tausende Fluggäste. Nur wenige Reisende konnten ihre Maschinen erreichen, weil das Personal an den Passagierkontrollen fehlte.

Die Mitarbeiter der Bereiche Personenkontrolle, Frachtkontrolle, Flughafensicherheit und Services hatten die Arbeit für 21 Stunden niedergelegt. Die Gewerkschaft Verdi fordert für die Sicherheitsleute einen einheitlichen Stundenlohn von 16 Euro.