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Reifenspuren auf frisch verlegtem Beton sind auf der Fahrbahn der A9 bei Hermsdorf zu erkennen. Eine 64 Jahre alte Frau hatte den Schaden verursacht.
Reifenspuren auf frisch verlegtem Beton sind auf der Fahrbahn der A9 bei Hermsdorf zu erkennen. Eine 64 Jahre alte Frau hatte den Schaden verursacht. © dpa
22.05.2015

Frau fährt in frischen Autobahn-Beton und flüchtet in A9-Gegenverkehr

Schwarze Bremsspuren auf der Autobahn sind ein normaler Anblick. Die Reifenspuren, die eine 64-jährige Autofahrerin auf der A9 am Hermsdorfer Kreuz in Thüringen hinterließ, sind dagegen ziemlich einmalig. Und das dürfte sie eine sechsstellige Summe kosten, einmal ganz abgesehen von der Fahrerflucht, die sie zur Geisterfahrerin machte.

Eine Autofahrerin war mit ihrem Fahrzeug auf frischen Autobahn-Beton gedüst und könnte damit einen Schaden von bis zu 200.000 Euro angerichtet haben. Diese Kosten fielen an, falls die gesamte Strecke neu gemacht werden müsse, teilte die Autobahnpolizei an der A9 am Freitag mit. Bauarbeiter hatten am Hermsdorfer Kreuz gerade den Belag aufbringen wollen, als das Auto auftauchte über die Baustelle fuhr, vor der Baumaschine wendete und im Gegenverkehr zurückfuhr.

Arbeiter fuhren der 64-Jährigen hinterher, stoppten sie nach einem Kilometer und nahmen ihr den Autoschlüssel ab. Daraufhin habe die Frau versucht, ihr Auto mit einem Kugelschreiber zu starten.

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