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Eine 34-jährige Frau hat in Wien zwei Ex-Partner erschossen, mit der Motorsäge zerstückelt und einbetoniert. In der Untersuchungshaft hat sie ein Kind zur Welt gebracht und geheiratet.
Eine 34-jährige Frau hat in Wien zwei Ex-Partner erschossen, mit der Motorsäge zerstückelt und einbetoniert. In der Untersuchungshaft hat sie ein Kind zur Welt gebracht und geheiratet. © Symbolbild: dpa
19.11.2012

Frau gesteht: Zwei Partner mit Motorsäge zerstückelt

Sie soll zwei ihrer Ex-Partner erschossen, mit der Motorsäge zerstückelt und im Keller einbetoniert haben: Zum Auftakt des Doppelmord-Prozesses in Wien hat die 34-jährige Angeklagte die Taten gestanden.

Die Frau mit spanisch-mexikanischer Doppelstaatsbürgerschaft hatte zuvor in Berlin gelebt, eines ihrer Opfer kam auch von dort. In Österreich hatten die Verbrechen landesweit Schlagzeilen gemacht. Die Frau hatte in Wien einen Eissalon betrieben, dort waren die Leichen entdeckt worden.

Weil er nicht aus der gemeinsamen Wohnung über dem Eissalon ausziehen wollte, soll die Frau laut Anklage ihren deutschen Ex-Mann im April 2008 von hinten erschossen haben. Sie soll die Leiche mit einer Motorsäge zerstückelt und die Teile in ihrem Keller einbetoniert haben.

Etwa zwei Jahre später soll sie ihren neuen Freund fast auf die gleiche Weise ermordet haben. Handwerker entdeckten im Juni 2011 zufällig die Leichenteile im Keller, die Frau flüchtete und wurde einige Tage später in Italien festgenommen.

In der Untersuchungshaft brachte sie ein Kind zur Welt und heiratete ihren neuen Lebensgefährten. Nach einem Bericht der Gerichtsgutachterin ist die Frau gestört, aber zurechnungsfähig. Es bestehe Rückfallgefahr.

Die 34-Jährige sei eine eiskalte und brandgefährliche Frau und eine tickende Zeitbombe, sagte Staatsanwältin Petra Freh am Montag vor Gericht. Mehr als 40 Zeugen sollen in dem Prozess befragt werden. Das Urteil wird für Ende der Woche erwartet. dpa

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