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Leonid F. setzt sich am Mittwoch im Landgericht Augsburg im Schwurgerichtssaal auf die Anklagebank. Er muss sich wegen Mordes an seiner Ehefrau verantworten. Er soll aus Eifersucht seine radfahrende Ehefrau mit dem Auto überfahren und so getötet haben. Foto: Stefan Puchner/dpa
Leonid F. setzt sich am Mittwoch im Landgericht Augsburg im Schwurgerichtssaal auf die Anklagebank. Er muss sich wegen Mordes an seiner Ehefrau verantworten. Er soll aus Eifersucht seine radfahrende Ehefrau mit dem Auto überfahren und so getötet haben. Foto: Stefan Puchner/dpa © Stefan Puchner/dpa
17.07.2014

Frau totgefahren - Ehemann gibt Bluttat vor Gericht zu

Augsburg (dpa) - Ein 38 Jahre alter Mann hat vor dem Landgericht Augsburg grundsätzlich zugegeben, seine Ehefrau absichtlich überfahren und so getötet zu haben. In dem Mordprozess ließ er seinen Anwalt knapp erklären, dass er die Verantwortung für den Tod seiner Frau übernehme. Weitere Angaben machte der Mann am Donnerstag zum Prozessauftakt nicht.

Laut Anklage hat der Mann seine Partnerin aus Eifersucht umgebracht, weil sie sich von ihm trennen wollte. Er soll sie vorsätzlich von hinten mit seinem Auto niedergefahren und tödlich verletzt haben. Die Frau war auf einem Gehweg mit dem Fahrrad unterwegs. Die 35-Jährige starb im Oktober 2013 noch am Tatort.

Zunächst hatte es in der Verhandlung einen Disput gegeben, weil die beiden Verteidiger die Einstellung des Verfahrens wegen einer angeblich mangelhaften Anklageschrift und die sofortige Freilassung ihres Mandanten forderten. Die Strafkammer wies den Antrag zurück. Das Urteil wird voraussichtlich am 28. Juli verkündet.