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Einer der in den Mülleimer im Zug gesteckten Hundewelpen wird in der Tierklinik in Göttingen versorgt.
Einer der in den Mülleimer im Zug gesteckten Hundewelpen wird in der Tierklinik in Göttingen versorgt. © dpa
14.09.2016

Frau wirft mehrere Hundewelpen in Bahnhofs-Mülleimer - Bundespolizei ermittelt

Mühlhausen/Kassel (dpa) - Für die Schäferhündin und zwei ihrer sechs neugeborenen Welpen hat das Drama im ICE von Fulda nach Göttingen ein gutes Ende: Das Veterinäramt im thüringischen Mühlhausen konnte sie ausfindig machen, nachdem die Halterin am vergangenen Samstag mehrere neugeborene Welpen in den Mülleimer geworfen hatte.

Ihre Hündin hatte sie auf der Reise bekommen. Den drei Tieren gehe es den Umständen entsprechend gut, teilte das Landratsamt des Unstrut-Hainich-Kreises am Mittwoch mit. Sie werden tierärztlich versorgt. Die Bundespolizei ermittelt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz gegen die Halterin.

Die Hündin hatte zunächst vier Junge geworfen. Zwei waren tot, ein Welpe wurde von einer Reisenden mitgenommen. Das vierte Hundebaby landete in einem Mülleimer am Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe. Es lebte noch und kam in eine Tierklinik. Auf der Weiterfahrt nach Mühlhausen kamen dann noch zwei weitere Welpen zur Welt.

Laut Bundesspolizei Kassel verlor sich zunächst die Spur der Frau. Das Veterinäramt in Thüringen wollte auch mit Blick auf das laufende Verfahren keine weiteren Details nennen.

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