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Friedensnobelpreis für drei Frauenrechtlerinnen aus Westafrika und Jemen. Unter anderem für Liberias Präsidentin Ellen Johnson-Sirleaf (Foto) aufgenommen am 27.05.2010 in Washington.
Friedensnobelpreis für drei Frauenrechtlerinnen aus Westafrika und Jemen © dpa
07.10.2011

Friedensnobelpreis für drei Frauenrechtlerinnen aus Westafrika und Jemen

Drei Frauenrechtlerinnen - zwei aus dem westafrikanischen Liberia und eine aus dem Jemen - haben den Friedensnobelpreis 2011 zugesprochen bekommen. Liberias Präsidentin Ellen Johnson-Sirleaf, die liberianische Menschenrechtlerin Leymah Gbowee und Tawakkul Karman aus dem Jemen sind vom Nobelkomitee in Oslo am Freitag genannt worden.

Als Favoriten galten mehrere Initiatoren des «Arabischen Frühlings», bei dem friedliche Massenbewegungen in diesem Jahr diktatorische Regimes in Ägypten und Tunesien in die Knie zwangen.

Der Friedensnobelpreis ist mit umgerechnet 1,1 Millionen Euro dotiert. Er wird wie die anderen Nobelpreise traditionsgemäß am 10. Dezember, dem Todestag des Preisstifters Alfred Nobel (1833-1896) überreicht. Im letzten Jahr erhielt der inhaftierte chinesische Oppositionelle Liu Xiaobo die Auszeichnung.