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Der Stylist Alberto Olmedo verpasst seinen Kunden einen heißen Look. Foto: Screenshot/Youtube
Der Stylist Alberto Olmedo verpasst seinen Kunden einen heißen Look. Foto: Screenshot/Youtube
17.12.2015

Fundstück des Tages: Feuer und Samurai-Schwerter im Friseursalon

Madrid. Feuer und Haare vertragen sich nicht wirklich. Kommt sich beides in die Quere, ist die Pracht oft im Eimer, die Pep Guardiola-Frise perfekt – bestenfalls bleiben ein unangenehmer Geruch und ein paar Büschel auf dem Haupt zurück. Alberto Olmedo beweist in einem Youtube-Video das Gegenteil. Der Stylist aus Madrid nutzt Feuer, um seinen Kunden die perfekte Frisur zu verpassen. Doch damit nicht genug. Auch messerscharfe Samurai-Schwerter kommen in seinem Salon zum Einsatz. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Und den Kunden scheint es nach der etwas rustikalen Prozedur auch noch gut zu gehen.

„Ich benutze primitive Hilfsmittel: Feuer und Schwerter“, sagt der Madrilene in dem einminütigen Video, während er den Haarspitzen einer Frau mit einem Bunsenbrenner zu Leibe rückt. „Das ist etwas mittelalterlich, aber man muss manchmal eben auch seine Fantasie benutzen, um gute Resultate zu erzielen“, so Olmedo weiter. Dafür nutzt der Stylist nicht nur Bunsenbrenner sondern auch Samurai-Schwerter.

Den Grund für seine etwas rustikale Technik liegt für ihn dabei auf der Hand: „Friseure schneiden normalerweise erst eine Seite und dann die andere. Dadurch sieht eine immer etwas anders aus.“ Und wie kann man Abhilfe schaffen? Nach Olmedo gibt es nur einen Weg: „Wenn man beide Seiten in einem Schritt schneidet.“ Warum dabei unbedingt Samurai-Schwerter und Bunsenbrenner zum Einsatz kommen müssen, lässt der Stylist zwar offen. Seine Kunden scheint es allerdings nicht zu stören. Und das Ergebnis kann sich auch wirklich sehen lassen. kri