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Stechmücken übertragen die Malaria.
Stechmücken übertragen die Malaria. © dpa-Archiv
26.06.2014

Gefährliche Insekten

Wer in die Tropen reist, sollte sich in vielen Regionen vor Malaria schützen. Auslöser der Erkrankung ist ein winziger Parasit, der meist durch Stechmücken in den menschlichen Körper gelangt.

Die Symptome wie Fieber, Gelenkschmerzen, Kopfweh oder Erbrechen treten meist 10 bis 15 Tage nach dem Stich auf. Werden sie nicht medikamentös behandelt, können sie lebensbedrohlich werden. Die PZ erklärt, wie sich Urlauber am besten davor schützen.

Wie lassen sich Mücken vom Körper fernhalten?
In erster Linie bieten sich sogenannte Repellents an. Diese mückenabschreckenden Mittel enthalten meist den Wirkstoff DEET und werden direkt auf die Haut aufgetragen. Für Schwangere und Kinder eher geeignet ist der Wirkstoff Icaridin. Allerdings hält die Wirkung von Repellents nur wenige Stunden an und muss dann erneuert werden. Werden Kleidung und Moskitonetze mit Insektiziden imprägniert, bieten sie zwei bis drei Monate Schutz.

Ist es sinnvoll, schon vor dem Urlaub Medikamente einzunehmen?
Vorbeugende Medikamente gegen Malaria können starke Nebenwirkungen haben. Urlauber sollten sie nur nehmen, wenn sie in Gebiete mit hohem Malaria-Risiko reisen und wenn das Risiko höher ist, an Malaria zu erkranken, als an den seltenen, aber starken Nebenwirkungen zu leiden. Haben sich Urlauber mit dem Erreger infiziert, verschreiben Ärzte ihnen meist ein Kombinationspräparat auf der Basis von Artemisininen. Bei schwerer Erkrankung müssen Medikamente intravenös gegeben werden.

Wann und wo ist ein Moskitonetz hilfreich?
Netze sind an allen Orten sinnvoll, an denen Stechmücken und andere blutsaugende Insekten vorkommen – auch außerhalb von Malariagebieten. Ein Netz schirmt den darunter liegenden Menschen zum Beispiel auch von Mücken ab, die das DengueFieber übertragen.

http://dtg.org/malaria.html