nach oben
Foto: Symbolbild
Foto: Symbolbild © dpa
24.10.2017

Gefahr morgendlicher Wildunfälle steigt nach Zeitumstellung

Berlin (dpa/tmn) - Bei der morgendlichen Fahrt zur Arbeit steigt nach der Zeitumstellung die Gefahr von Wildunfällen. Davor warnt der Deutsche Jagdverband. Nachdem die Uhr eine Stunde zurückgestellt wurde, fahren viele Menschen nicht mehr im Dunkeln zur Arbeit, sondern während der Morgendämmerung. Dann sind auch vermehrt Wildtiere unterwegs.

Große Wildtiere gehen in der Dämmerung auf Futtersuche, erläutert die Deutsche Wildtier Stiftung. Der Biorhythmus von Tieren wie dem Rothirsch oder dem Wildschwein orientiere sich am Sonnenstand, und in der Dämmerung seien sie besonders aktiv. Auch gegen Abend, wenn es langsam dunkel wird, sollten Autofahrer in Wäldern und an Übergängen von Waldgebieten zu Feldern deshalb vorausschauend fahren.

Steht ein Tier am Straßenrand oder läuft auf die Fahrbahn, sollten Autofahrer abblenden, hupen und bremsen. Fernlicht blendet die Tiere und raubt ihnen die Orientierung, erklärt der Jagdverband. Hupen aber helfe ihnen als akustische Orientierung, um zu flüchten.

In der Nacht auf den 29. Oktober werden die Uhren um eine Stunde von Sommer- auf Winterzeit zurückgestellt.

Umfrage

Sollte die Zeitumstellung abgeschafft werden?

Ja 85%
Nein 15%
Weiß nicht 0%
Stimmen gesamt 836

Isis
26.10.2017
Gefahr morgendlicher Wildunfälle steigt nach Zeitumstellung

80 % der Deutschen wollen das schon zig Jahre lang. DAS interessiert genausowenig, wie 80 % die Sterbehilfen wollen. Volkes Meinung juckt keinen. Volkszertreter. mehr...