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Schulstunde der besonderen Art: Die Klasse 4b der Sonnenhofschule löchert Thomas Satinsky (Mitte) mit Fragen rund um das Thema Zeitung. Foto: Kraus
Schulstunde der besonderen Art: Die Klasse 4b der Sonnenhofschule löchert Thomas Satinsky (Mitte) mit Fragen rund um das Thema Zeitung. Foto: Kraus
28.03.2017

Gefragter Gast: PZ-Verleger in der Sonnenhofschule

Pforzheim-Sonnenhof. Sonst ist er es, der die Fragen stellt: PZ-Verleger Thomas Satinsky. Er hat Redakteur als Beruf gelernt, war jahrelang auch Chefredakteur und ist eigentlich der, der immer alles ganz genau wissen will.

Diesmal sind die Rollen vertauscht. Beim Klassenbesuch der 4b der Sonnenhofschule beantwortet Satinsky die Fragen der Schüler zu seinem Beruf, wie die Zeitung entsteht und was er selbst gerne in der Freizeit macht. „Reisen, Bücher lesen, Sport, Freunde treffen. Dafür nehme ich mir dann auch ganz bewusst Zeit“, sagt der 57-Jährige. Denn viel Freizeit bleibt ihm unter der Woche nicht.

Zehn bis zwölf Stunden arbeitet er am Tag, oft auch am Wochenende. Schließlich ist er als Verleger Chef aller Abteilungen bei der Zeitung und somit für alles zuständig. Angefangen habe er als Reporter für die Schülerzeitung, antwortet Satinsky auf die Frage, wie er zu dem Beruf gekommen sei. „Dann habe ich ein Praktikum gemacht, studiert und schließlich die Ausbildung zum Redakteur gemacht.“ Dabei wollte er als Kind eigentlich mal Tierforscher werden. „Wichtig ist aber vor allem, dass ihr von dem, was ihr tut, begeistert seid – egal, für welchen Beruf ihr euch entscheidet“, rät der PZ-Verleger den Schülern, sich auch in der Schule reinzuhängen.

Was sein schlimmster Artikel gewesen sei, wollen die Viertklässler wissen. „Das war der Bericht über einen Unfall, bei dem junge Menschen gestorben sind.“ Für so einen Artikel brauche er gut eine Stunde oder länger Zeit zum Schreiben, andere gingen auch schneller. Insbesondere, da es heute sehr wichtig sei, rasch Nachrichten im Internet zu veröffentlichen, sagt Satinsky.