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Wahlen in Kenia: Bei mehreren Anschlägen in der kenianischen Küstenstadt Mombasa sind seit der Nacht zum Montag mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. © dpa
04.03.2013

Gewalt am Wahltag: Zwölf Menschen sterben bei Anschlägen in Kenia

Nairobi. Bei mehreren Anschlägen in der kenianischen Küstenstadt Mombasa sind seit der Nacht zum Montag mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern waren offenbar mehrere Polizisten und einige der Angreifer. Ob auch Zivilisten getötet wurden, war zunächst unklar.

Bildergalerie: Wahlen in Kenia: Zwölf Menschen sterben bei Unruhen

Bei einer der Attacken waren Sicherheitskräfte offenbar in einen Hinterhalt geraten. Sie wurden von 200 mit Pfeil und Bogen bewaffneten Männern angegriffen.

Polizeichef Jared Ojuok machte die separatistische Gruppe Mombasa Republican Council (MRC) für die Taten verantwortlich. Sie hatte im Vorfeld damit gedroht, die Wahlen in dem ostafrikanischen Land zu behindern. Die Behörden Nairobi schickten weitere 400 Polizisten in die Region, um die Lage unter Kontrolle zu halten.

Die Kenianer wählen seit dem Morgen einen neuen Präsidenten und ein neues Parlament. Die Angst vor Gewaltausbrüchen in groß.