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Die Gewerkschaften fordern 6,5 Prozent mehr Geld für die rund zwei Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen. Die Gehälter sollen mindestens um 200 Euro steigen, teilten die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und die Tarifunion des Beamtenbundes dbb am Donnerstag in Berlin mit.
Verdi © dpa
09.02.2012

Gewerkschaften fordern 6,5 Prozent mehr Lohn im öffentlichen Dienst

Berlin. Die Gewerkschaften fordern 6,5 Prozent mehr Geld für die rund zwei Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen. Die Gehälter sollen mindestens um 200 Euro steigen, teilten die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und die Tarifunion des Beamtenbundes dbb am Donnerstag in Berlin mit. Die Laufzeit soll zwölf Monate betragen.

Die Verhandlungen beginnen am 1. März in Potsdam. Neben der Metallbranche gilt der öffentliche Dienst als Schwergewicht in den diesjährigen Tarifverhandlungen. Die öffentlichen Arbeitgeber haben bereits erklärt, dass sie wenig Spielraum für Lohnerhöhungen sehen.

Sie verweisen auf die hohe Verschuldung der öffentlichen Haushalte und auf ein sich abschwächendes Wirtschaftswachstum für 2012. Dagegen argumentieren die Gewerkschaften, dass die Lohnentwicklungen in den vergangenen zwei Jahren nicht einmal die Inflationsrate ausgeglichen habe. dpa