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07.04.2008

Glück gehabt

Mittlerweile sind schon ¾ des Abiturs geschafft, heute stand Englisch auf dem Programm. Das schien kein Problem zu sein, mein Paradefach. Das einzige, was mir blühen konnte, war die ungeliebte Landeskunde.

Unsinnige Jahreszahlen über Immigrationsbeschränkungen in die USA oder sämtliche Verfassungsänderungen, die Geschichte des „British Empire“, das Für und Wider für eine Monarchie- viel zu lernen und viel Unsinn. Ich hatte es mir gestern angeguckt, hoffte aber inständig, dass nicht so ein Text drankommen würde. Auch die Analysefragen, die über das Thema hinausgehen, können dabei echt schwer sein.

Welch Überraschung aber heute Morgen! Statt langweiligen Texten über die britische Landwirtschaft kam ein Auszug aus unserem Sternchenthema „One language, many voices“ dran. Das sind mehrere Kurzgeschichten aus verschiedenen Epochen, die die Wandelbarkeit der englischen Sprache zeigen.

Eigentlich war die Klausur machbar, eine einzige schwere Aufgabe war drin, die wahrscheinlich keiner so richtig beantwortet hat: Man sollte Stilmittel finden, die aber sehr gut und vereinzelt versteckt waren. Aber egal, ist ja nur eine kleine Teilaufgabe…

Was mich auch sehr gefreut hat: Es gab nur grobe Richtlinien, was die Wortanzahl angeht, aber es gibt keine Abzüge, wenn man zu viel geschrieben hat. Auch nicht, wenn man dreimal so viel geschrieben hat?! Es ging so locker von der Hand…

Nun steht noch das letzte Viertel an, Geschichte. Wieder viele Jahreszahlen, aber meiner Meinung nach interessante Zusammenhänge, über DDR und den Kalten Krieg. Wenn das nicht spannend ist…