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Von wegen blöde Kuh: Vor dem Metzger konnte die Yvonne genannte Kug fliehen – und auch vor all den Häschern, die ihr seit Wochen in einem oberbayerischen Wald auf der Spur sind.
Von wegen blöde Kuh: Vor dem Metzger konnte die Yvonne genannte Kug fliehen – und auch vor all den Häschern, die ihr seit Wochen in einem oberbayerischen Wald auf der Spur sind. © dpa
16.08.2011

Gnadenhof-Geschäftsführer: Kuh Yvonne gesichtet

MÜHLDORF. Sie lebt wohl noch: Die entlaufene Kuh Yvonne soll nach acht Tagen erstmals wieder gesichtet worden sein. Von einem Hubschrauber aus habe der Geschäftsführer des Gnadenhofs Gut Aiderbichl, Dieter Ehrengruber, das Rind am Montagabend entdeckt, sagte eine Sprecherin des Guts.

Kuh Yvonne sei «flink wie ein Wiesel» in den Wald zurück gelaufen. «Es ging alles so schnell, viel zu schnell für ein Foto», sagte Ehrengruber demnach.

Noch solle Yvonnes neuer Aufenthaltsort geheimbleiben. «Wir dürfen Yvonne nicht verschrecken.» Um sie einzufangen, soll gegen Ende der Woche ihr Sohn Friesi auf eine Wiese bei Zangberg im bayerischen Landkreis Mühldorf am Inn gebracht werden. Dort steht seit Mittwoch der ehemalige Zuchtstier Ernst, um die Kuh nach Wochen aus dem Unterholz zu locken.