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© Florian Schmitt
04.04.2017

"Hafen 49" eröffnet mit zwei neuen Bühnen und internationalem Line-up die Festivalsaison

Inmitten der Industrieromantik des Mannheimer Hafens liegt ein besonderes Kleinod: der Hafen 49. Was vor Jahren als Geheimtipp begann gehört mittlerweile fest in die Wochenendplanung eines jeden Liebhabers der elektronischen Musik. Gelegen in der Hafenstrasse, am Fuße der gelben Neckarvorland-Brücke, ist der Ort zum sommerlichen Zentrum für junge Menschen aus der ganzen Region Rhein-Neckar und darüber hinaus geworden.

Dem alljährliche Auftakt, traditionell am 1. Mai, wird von schon weit im Voraus entgegengefiebert. Das Hafen “Opening” wird synonym gesetzt mit dem Beginn des Sommers. Seit Jahren ist dieses Event bereits Wochen vorher ausverkauft.

Im Jahr 2017 feiern die Veranstalter fünf Jahre „Hafen 49“. Anlass genug für den Saison-Start einen neuen Rahmen zu setzen. Es ist an der Zeit den Ort zu feiern, der den Charme und die Wirkung der Partys ausmacht: Das Ambiente des Mannheimer Hafens! Die Neckarvorlandbrücke, der Verbindungskanal, die Schienen, Gleise und die Lastkräne.

Das Konzept weckt große Hoffnungen, denn das erste „Hafenfestival“ bittet zur Premiere. Der Hafen Mannheim und die Crew vom „Hafen 49“ präsentieren zusammen an zwei Tagen auf mehreren Bühnen das ganze Spektrum der elektronischen Musik!

Mit der Sperrung der Neckarvorlandstraße bekommt die Fläche des „Hafen 49“ eine deutliche Erweiterung und bietet nun Platz für drei Bühnen.

Das Programm für die Premiere des Festivals kann sich im internationalen Vergleich sehen lassen. Mit dem Pionier der deutschen Techno-Bewegung Sven Väth hat die Hafen Crew ein echtes Schwergewicht an Bord bekommen. Dazu kommen namhafte Stars der elektronischen Musikszene wie Maceo Plex oder die eigens aus den USA eingeflogenen Martinez Brothers.

Der amerikanische Ausnahmekünstler Seth Troxler feiert seine Premiere im Mannheimer Jungbusch. Besonderes Highlight ist das Duo, dass die Partyinsel Ibiza die letzten Jahre im Sturm erobert hat: Tale Of Us. Dazu gibt es stattliche Unterstützung von deutschen Künstlern wie AKA AKA oder Butch.

Aus Stuttgart und Pforzheim gibt es direkt zwei regionale Exportschlager zu hören. Das Gespann SHDW & Obscure Shape [Hier lesen Sie ein Interview mit Obscure Shape] wurde letztes Jahr vom Groove Magazin zum “Newcomer des Jahres” gekürt. Der nächste Stuttgarter ist Konstantin Sibold, der mit seinen Produktionen auf der ganzen Welt tourt. Insgesamt warten mehr als 40 Acts. 

Die Headliner werden von einer großen Zahl Locals unterstützt, darunter bekannte Lokalmatadoren wie Sasch BBC, Lautleise, Steffen Baumann, Steffen Deux und Sithou & Fabe. Abgerundet wird das Programm durch ein großes Street Food Angebot auf dem Gelände.

Zusätzlich zum Festival bietet der Veranstalter ein umfangreiches Afterpartyangebot in den Clubs “Das Zimmer” in Mannheim und dem “Loft Club” in Ludwigshafen an.


Tickets für das Hafenfestival gibt es unter www.hafenfestival-mannheim.de/tickets/