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08.05.2012

Hund in Brunnen geworfen: Geldstrafen für Tierquäler

Wegen der grausamen Behandlung eines Hundes sind ein Vater und sein Sohn in Thüringen zu Geldstrafen verurteilt worden. Die Richterin am Amtsgericht in Gotha verurteilte am Dienstag den 51-Jährigen wegen Tierquälerei zur Zahlung von 1350 Euro in 90 Tagessätzen, sein 24 Jahre alter Sohn muss 300 Euro in 60 Tagessätzen zahlen.

Die Männer hatten eingeräumt, im März 2011 einen Mischlingshund in einen vier Meter tiefen Brunnen geworfen zu haben, um das Tier loszuwerden. Dem Hund waren Augen und Maul mit Paketklebeband zugeschnürt. Passanten hörten zwei Tage später ein Jaulen und riefen die Polizei. Im Gerichtssaal protestierten Vertreter von Tierschutzverbänden lautstark gegen das aus ihrer Sicht zu niedrige Strafmaß. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. dpa

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