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14.12.2011

IMO in Bewegung – 40 Jahre Oberflächentechnik auf höchstem Niveau

Die IMO Oberflächentechnik GmbH feiert in diesem Jahr das 40. Firmenjubiläum. Das anfängliche Ein-Mann-Unternehmen hat sich zu einem international anerkannten Spezialisten für technische Oberflächen entwickelt.

1973 wagte Ingo Müller den Sprung in die Selbstständigkeit und gründete die IMO Ingo Müller Oberflächentechnik. Seine Frau, Christel Müller, war von Anfang an eine wesentliche Stütze im Aufbau und der weiteren Entwicklung des Unternehmens. Zu Beginn konzentriert auf die technische Schüttgutveredelung, stellte IMO bereits 1975 als erstes deutsches Unternehmen auch sein Können im Bereich der galvanischen Beschichtung von Voll- und Stanzbändern erfolgreich unter Beweis. In Eigenregie entwickelte und baute Ingo Müller die erste Tauchtiefen-Anlage, mit welcher gegurtete Stifte am Band beschichtet werden konnten.

Dies war der Beginn eines neuen Zeitalters in der Kontaktveredelung. Heute sind an dem 2001 bezogenen Firmenstandort im Gewerbegebiet Allmendwiesen im Ortsteil Königsbach rund 340 Mitarbeiter beschäftigt. Auf 21.500 m² Nutzfläche sind neben einem topmodernen Anlagenpark die Forschung und Entwicklung, Qualitätssicherung, Umwelttechnik und Verwaltung unter einem Dach zusammengefasst. 2007 wagte IMO den großen Schritt nach China und eröffnete als erster deutscher Lohnbeschichter ein Werk in Changzhou. Dort wird heute mit 75 Mitarbeitern auf 5 Bandanlagen produziert. Unter der Leitung von Bernd Müller hat sich IMO in den vergangenen Jahren zu einem namhaften Liefe-ranten für technische Oberflächen entwickelt. Zum internationalen Kundenkreis gehören vor allem Unternehmen aus der Automobilindustrie, Telekommunikation, Elektrotechnik, Medizintechnik und dem Bereich Erneuerbare Energien. Die Referenzliste umfasst Namen wie Amphenol, Bosch, Continental, Delphi, Hella, Philips, Valeo, Würth und ZF.

Mit 30 Bandanlagen und 4 Schüttgutvollautomaten verfügt IMO heute über eine einzigartige Technikvielfalt und ein umfangreiches Beschichtungsangebot. Vollbänder, Stanzteile, Drehteile sowie technische Einzelteile werden selektiv mit Gold, Silber, Palladium, Kupfer, Nickel, Zinn und Mehrschichtsystemen veredelt. In der eigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilung wurde diese Selektivbeschichtung kontinuierlich weiterentwickelt. Einige patentierte Verfahrenstechniken sind daraus entstanden. Sowohl die hohe Qualität als auch der Umweltschutz haben an Bedeutung gewonnen. Heute erfüllt das Unternehmen die Standards nach ISO 9001, ISO/TS 16949, ISO 14001 und ISO 50001. Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung ist dem familiengeführten Betrieb aus Tradition wichtig. Das Unternehmen wurde für seine Aktivitäten in Sachen Umweltschutz wie auch Energieeffizienz bereits mehrfach ausgezeichnet.

Auch in der Zukunft bleibt IMO ein mitarbeiterorientiertes Familienunternehmen. Die ersten Weichen zur Unternehmensnachfolge wurden be-reits im vergangenen Jahr durch den Eintritt von Sohn Armin Müller gestellt. Ohne die Vielzahl langjähriger und gut ausgebildeter Mitarbeiter wäre es dem Unternehmen nicht gelungen, die gegenwärtige Marktposition zu erreichen. Heute muss dieses Wissen und Know-how an den Nachwuchs weitergegeben werden. Gerade die Fachkräfte, die im eigenen Haus ausgebildet werden, sind in Zeiten des Fachkräftemangels wichtiger denn je. Insgesamt bildet das Unternehmen 26 junge Menschen in fünf unterschiedlichen Berufen aus. IMO beschäftigt eigens hierfür einen Ausbildungsleiter welcher für die betriebliche Ausbildung und den Betriebsunterricht zuständig ist.