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17.01.2015

Inder wollte Tochter lebend begraben

Im Nordosten Indiens ist ein Mann festgenommen worden, der versucht haben soll, seine Tochter lebend zu begraben. Nachbarn hätten ihn dabei beobachtet und die Polizei alarmiert, teilte ein Polizeisprecher am Samstag mit. Demnach soll der Mann im Dorf Putia im Bundesstaat Tripura seine neunjährige Tochter gefesselt, ihr den Mund zugeklebt und sie schon bis zum Hals vergraben haben, bevor die Polizei einschritt.

Das Mädchen kam ins Krankenhaus. Dessen Mutter war zum Tatzeitpunkt nicht zu Hause. Die Nachbarn erzählten, der Mann wollte keine Tochter haben. Mädchen gelten in vielen indischen Familien als eine Last und Söhne als Brotverdiener. Oft werden Föten abgetrieben, nur weil sie weiblich sind.

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