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© dpa (Symbolbild)
11.07.2012

Iranisches Gericht ganz romantisch: Mann muss 777 Rosen kaufen

Ein Gericht im Iran hat einen Ehemann dazu verdonnert, seiner Frau 777 Rosen zu kaufen. Das außergewöhnliche Urteil bestätigte der Gattin ihre Forderung, die sich vor der Hochzeit vertraglich zusichern ließ.

Nach dem Urteil zog die Frau ihren Scheidungsantrag zurück, wie die staatliche Nachrichtenagentur Isna am Mittwoch berichtete. Die 27-Jährige hatte die Scheidung eingereicht, weil ihr 38 Jahre alter Mann nicht seiner vertraglichen Verpflichtung zum Rosenkauf nachgekommen war.

Gewöhnlich lassen sich Frauen vor der Hochzeit ein Anrecht auf Geld, Land, Immobilien oder Goldmünzen festschreiben. Die Klägerin hatte sich das Recht zusichern lassen, einmalig 777 Rosen zu bekommen, wie die Agentur weiter berichtete.