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Im stillen Gedenken widmen sich die Menschen am "Tag der verlorenen Socke" jenen Socken und Strümpfen, die völlig unschuldig den vermeindlich unvermeidbaren Weg alles Irdischen gegangen sind.

Irgendwo im Nirgendwo: Der 9. Mai ist "Tag der verlorenen Socke"

Warum und - viel wichtiger noch - wohin verschwinden sie? Socken und andere Strumpfwaren, die nach dem Ausräumen der Waschmaschine urplötzlich verschwunden sind. Dieser Frage ist sogar ein international begangener Aktionstag gewidmet. Der 9. Mai ist der "Tag der verlorenen Socke".

Wer den Tag nun erfunden hat, spielt eine untergeordnete Rolle. Laut dem satirischen Webportal "Stupededia" könnten es zwei Hausfrauen aus dem englischen Manchester gewesen sein, die sich sozusagen in memoriam der verlorenen Familiensocken erstmals für den Gedenktag aussprachen und einsetzten. Wahrscheinlicher ist aber ein werblicher Hintergrund.

So oder so finden sich im Internet Theorien zur Frage nach dem Verbleib der flüchtigen Socke. Mysteriöserweise ist es nur eine von zweien, die nach dem Waschen oder Trocknen nicht mehr aufzufinden ist. Einige dieser Theorien beschreiben etwa Wurmlöcher, die sich spontan zwischen Waschmaschine und Lummerland bilden würden. Zumeist ist die Erklärung aber deutlich trivialer und weit weniger mysteriös, wie Ralph Caspers im folgenden, vom WDR für die "Sendung mit der Maus" produzierten Video aufdeckt:

 

Da sich neben Fußbekleidung auch hin und wieder die Metallbügel von Büstenhaltern in der Waschmaschne verirren können, im Folgenden eine einfache Anleitung, wie sich diese Störenfriede wieder entfernen lassen. Allerdings ist es immer ratsam, einen professionellen Handwerker zu rufen, bevor man sich an die Selbstreparatur macht: