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01.04.2008

Ironie des Schicksals

So langsam kann man die Tage bis zum Deutsch-Abi an einer Hand abzählen (genau: es sind noch 4 Tage!) und da macht man sich dann schon so seine Gedanken: Was wäre wenn?

Was wäre denn, wenn mir in der Prüfung auffällt, dass ich meinen Füller vergessen habe? Oder nichts zu trinken habe? Oder im Matheabi plötzlich die Batterie meines Taschenrechners den Geist aufgibt?

Eigentlich dumme Ideen, aber in so manchem Albtraum kommen sie vor!

Der Albtraum schlechthin ist ja wohl, dass man verpeilt, wann man da sein muss und zu spät kommt. Die Gesichter der anderen- nicht zu ertragen!

Oder man hat einen Blackout und hat keinen blassen Schimmer mehr, was man auf das weiße Blatt vor sich schreiben soll…Davor fürchte ich mich vor allem in Mathe. Es kam schon des Öfteren vor, dass ich alles vergessen hatte, sobald ich das Aufgabenblatt bekam. Zwei Stunden quälte ich mich, irgendwas hinzuschreiben. Aber erst, nachdem ich abgegeben hatte, kamen die ganzen Lösungen wieder... :)

Ein anderer Fauxpas sollte wohl auch nicht passieren: Man wird krank, doch auch diese Ironie dufte ich heute Morgen erleben. Gestern grummelte es schon im Magen, der sich dann in der Nacht entleerte. Heute Morgen machte mein Kreislauf schlapp, so fiel die Schule für mich heute aus. Und gleich kam die Panik: Was ist, wenn das bis Donnerstag so bleibt? ICH WILL NICHT NACHSCHREIBEN!!!

Man hört ja gerade, dass dieser Virus wieder kursiert, bitte verschone mich, ich will nicht zu den Opfern zählen!

Nachschreiben lohnt sich nicht, auch nicht für die, die erst am Donnerstag „zufällig“ krank werden. Ich meine, einmal trifft es jeden und je schneller es rum ist, desto besser. Und leichter sind die Nachklausuren sicher auch nicht. Also bloß nicht das Schicksal herausfordern und am Donnerstag blau machen.

Deswegen werde ich jetzt schön meinen Tee trinken und hoffen, bald wieder auf den Beinen zu sein. Und dann bin ich gespannt, wer am Donnerstag fehlt...:)