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Ein Jäger hatte in einem Maisfeld bei Schönwald einen 26 Jahre alten Mann erschossen. Die Ermittler vermuten, dass der Schütze sein Opfer für ein Wildschwein hielt. Symbolbild: dpa
Ein Jäger hatte in einem Maisfeld bei Schönwald einen 26 Jahre alten Mann erschossen. Die Ermittler vermuten, dass der Schütze sein Opfer für ein Wildschwein hielt. Symbolbild: dpa © Symbolbild: dpa
10.09.2012

Jäger erschießt Mann - Verband: Erst wissen, dann schießen

Schönwald/Hof. Bestürzt hat der Bayerische Jagdverband (BJV) auf einen tödlichen Jagdunfall in Franken reagiert. Ein Jäger hatte am Samstagmorgen in einem Maisfeld bei Schönwald einen 26 Jahre alten Mann erschossen. Die Ermittler vermuten, dass der Schütze sein Opfer für ein Wildschwein hielt. Die Staatsanwaltschaft Hof nahm Ermittlungen wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung auf.

Der BJV-Sprecher Thomas Schreder wollte den Fall nicht bewerten, erst seien die Ermittler am Zug. Dennoch stellte Schreder klar, dass ein sensibler Umgang mit der Jagdwaffe ein sehr wichtiger Punkt in der Aus- und Weiterbildung der bayerischen Jäger sei. «Die Waffenhandhabung ist und bleibt eines der härtesten Kriterien bei der Jagdprüfung.» Bevor ein Jäger schieße, «muss er genau wissen, was er vor sich hat», unterstrich Schreder.

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