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Standen sich schon wieder vor Gericht gegenüber: TV-Wettermoderator Jörg Kachelmann und seine Ex-Geliebte, die nach dem jüngsten Urteil bestimmte Äußerungen nicht mehr wiederholen darf. © dpa
06.11.2012

Kachelmann: Erfolg im Tauziehen mit Ex-Geliebter

Wettermoderator Jörg Kachelmann hat vor Gericht einen Erfolg gegen seine ehemalige Geliebte erzielt. Das Oberlandesgericht Köln bestätigte am Dienstag in einem Berufungsverfahren ein Verbot bestimmter Äußerungen der Ex-Freundin, wie eine Sprecherin mitteilte.

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Bei der juristischen Auseinandersetzung war es vor allem um ein Interview gegangen, das die Frau im Sommer 2011 einer Zeitschrift gegeben hatte. Kurz vorher war Kachelmann vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen worden. Der 54-Jährige hatte wegen einiger Aussagen geklagt und vor dem Landgericht recht bekommen, die Frau war dagegen in Berufung gegangen.

Am 19. Mai 2010 hatte die Staatsanwaltschaft Mannheim Anklage beim Landgericht Mannheim gegen den in allen Medien präsenten Wettermoderator erhoben. Kachelmann stand im Verdacht, eine frühere Geliebte vergewaltigt und verletzt zu haben. Tags darauf wurde Kachelmann verhaftet, um über zwei Monate in Untersuchungshaft zu bleiben. Im September 2010 begann der Prozess, bei dem nicht nur peinliche Details aus Kachelmanns Sexleben für ein großes Medienecho sorgten.

Am Ende gab es einen Freispruch für Kachelmann. In ihrem Urteil vom 31. Mai 2011 erklärten die Richter, dass keine Beweise dafür gebe, dass Kachelmann seine Ex-Freundin mit einem Messer bedroht und vergewaltigt hat. Jetzt war es Kachelmann, der einen Prozess angestrebt hat, um Schadensersatz einzuklagen.

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