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Eindrücke aus dem beliebten Museonpark am Moskwa-Fluss aufgenommen in Moskau (Russland). Ein Hauch sibirischer Winter macht den orthodoxen Heiligabend in der größten Stadt Europas zum kältesten Weihnachtsabend seit 125 Jahren. Im Zentrum von Moskau messen die Meteorologen minus 29,8 Grad.
Eindrücke aus dem beliebten Museonpark am Moskwa-Fluss aufgenommen in Moskau (Russland). Ein Hauch sibirischer Winter macht den orthodoxen Heiligabend in der größten Stadt Europas zum kältesten Weihnachtsabend seit 125 Jahren. Im Zentrum von Moskau messen die Meteorologen minus 29,8 Grad. © dpa
09.01.2017

Kältetote in der Ukraine und Weißrussland

Moskau (dpa) - In der Westukraine sind bei eisigen Temperaturen innerhalb eines Tages mindestens vier Menschen erfroren.

Seit Jahresbeginn starben damit landesweit nach Medienberichten vom Montag insgesamt mindestens acht Menschen bei Temperaturen bis zu minus 20 Grad. Nach Angaben des Zivilschutzes in Kiew sind noch immer einige Ortschaften ohne Strom. In Weißrussland kamen fünf Menschen in der Nähe von Minsk bei minus 25 Grad ums Leben, berichtete die Agentur Interfax.

Wegen der extremen Kälte sollte in weiten Teilen Russlands der Unterricht in einigen Schulen am Montag und Dienstag ausfallen. Nördlich von Perm am Ural soll es nach Angaben des russischen Wetterdienstes auch in den kommenden Tagen bis zu minus 45 Grad kalt werden.

In der russischen Hauptstadt froren die Menschen bei knapp 30 Grad unter dem Nullpunkt, im Durchschnitt bis zu 15 Grad kälter als zu dieser Jahreszeit üblich. Die Moskauer können sich in den kommenden Tagen aber auf deutlich steigende Temperaturen freuen: Im Laufe der Woche soll es minus zehn Grad werden. «Ich freue mich, allen Moskauern sagen zu können: Der heutige Frost hat nun ein Ende», sagte der Chefmeteorologe Roman Wilfand der Agentur Interfax.