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Die Flitterwochen des damaligen Ministerpräsidenten Christian Wulff und dessen Frau Bettina im italienischen Haus eines Versicherungsmanagers rechtfertigen keine Ermittlungen wegen Vorteilsnahme im Amt.
Die Flitterwochen des damaligen Ministerpräsidenten Christian Wulff und dessen Frau Bettina im italienischen Haus eines Versicherungsmanagers rechtfertigen keine Ermittlungen wegen Vorteilsnahme im Amt. © dpa
09.10.2012

Keine Ermittlungen wegen Wulffs Flitterwochen

Hannover. Die Flitterwochen des damaligen Ministerpräsidenten Christian Wulff und dessen Frau Bettina im italienischen Haus eines Versicherungsmanagers rechtfertigen keine Ermittlungen wegen Vorteilsnahme im Amt. Das teilte die Staatsanwaltschaft Hannover am Dienstag mit.

Gegen Wulff wird seit dem 17. Februar 2012 wegen seiner Nähe zum Filmfinanzier David Groenewold ermittelt. Nachdem die Staatsanwaltschaft einen Antrag auf Aufhebung der Immunität des Bundespräsidenten gestellt hatte, war Wulff Anfang des Jahres nach wochenlangen Vorwürfen zurückgetreten.

Weil in dem Verfahren gegen Wulff seit Monaten immer wieder neue interne Details bekannt werden, leitete die federführende Staatsanwaltschaft schon vor längerer Zeit auch ein eigenes Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt ein.

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