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Polizisten der Spurensicherung auf dem Gelände einer Asylunterkunft nahe Arnschwang, wo es bei einem dramatischen Zwischenfall in einem Asylbewerberheimzwei Tote gegeben hat, darunter ein fünfjähriger Junge aus Russland.
Polizisten der Spurensicherung auf dem Gelände einer Asylunterkunft nahe Arnschwang, wo es bei einem dramatischen Zwischenfall in einem Asylbewerberheimzwei Tote gegeben hat, darunter ein fünfjähriger Junge aus Russland.
06.06.2017

Kind in Asylunterkunft erstochen: Motiv angeblich Ruhestörung

Das Motiv für den tödlichen Angriff eines Asylbewerbers auf ein Kind in einer Flüchtlingsunterkunft in Bayern soll Ruhestörung gewesen sein. Dies habe die Mutter des Jungen ausgesagt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Regensburg mit.

Arnschwang. Das Motiv für den tödlichen Angriff eines Asylbewerbers auf ein Kind in einer Flüchtlingsunterkunft in Bayern soll Ruhestörung gewesen sein. Dies habe die Mutter des Jungen ausgesagt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Regensburg mit.

Die Frau war bei der Tat schwer verletzt worden. Nach ihren Angaben habe sich der 41-jährige Afghane durch die spielenden Kinder in seiner Ruhe gestört gefühlt. Deshalb habe er in Arnschwang in der Oberpfalz zunächst die Mutter und dann den Jungen angegriffen.