nach oben
10.09.2012

Kinderpornoring in Österreich enttarnt - Nutzer erlitt Herzinfarkt

Wien. Im Zuge einer internationalen Fahndungsaktion gegen Kinderpornographie haben Ermittler in Österreich 20 Beteiligte und Nutzer geschnappt. Ein 38-jähriger Mann aus Klagenfurt, der Nachbarskinder missbraucht hatte, sei bereits im Februar zu zwei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden, bestätigte ein Justizsprecher der Nachrichtenagentur APA.

Nach dem Bericht hatten Videoaufnahmen und Fotos die Taten des Mannes belegt. Die Operation «Gondola» war von US-amerikanischen Ermittlern gestartet worden.

Wie die österreichische Zeitung «Kurier» am Montag weiter berichtete, war ein 63-jähriger Mann bei einer Razzia in Wien tot vor seinem Computer gefunden worden. Der Mann habe beim Betrachten der pornografischen Bilder einen Herzinfarkt erlitten. Bei einem 38-jährigen Mann aus Graz fanden die Ermittler laut dem Zeitungsbericht neben den Kinderpornos Sprengstoff, zahlreiche Schusswaffen und Kriegsmaterial. Ein Entschärfungsdienst musste das gefährliche Lager räumen.