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20.03.2013

Klatsch mit Sandy: Heidi Klum tröstet Topmodels

Ob drei Flaschen Blubberbrause reichen? Meine beste Freundin und bekennende Sekt-Drossel Moni will sich am Donnerstag mit mir „Germany's Next Topmodel“ reinziehen. Das endet meist feuchtfröhlich. Wir sind gespannt, wie sich Anna Maria aus Neuenbürg schlägt. Die hat nach der großen Umstyle-Aktion jetzt einen coolen Pony. Nach viel Rumgeheule hat sie das auch irgendwann selbst kapiert.

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Dabei sollte die Jury nicht immer nur auf die Frisuren der Models achten, sondern auch auf die Füße. Denn das nehmen die (um es in Heidis unglaublich nervigen Worten zu sagen) „Meeedchen“ manchmal nicht so genau. Ich erinnere mich da an Anna Lena aus der 6. Staffel. Die hatte vergessen, ihre Fußnägel zu stutzen. Pfui! Laufstegtrainer Jorge, der aussieht wie ein Indianer, aber eigentlich ein Kubaner ist, war einem Herzinfarkt nahe.

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Ich beschäftige mich ja auch nicht gerne mit Füßen. Vor allem, wenn sie übel riechen. Deshalb mache ich auch keine Pediküre. Aber gepflegte Nägel sind nun mal auch an den Füßen ein Muss. Vor allem für ein Model. Sophie hat damit keine Probleme. Ob die von ihrer Freundin öfter mal eine erotische Pediküre bekommt? Die Lesbe ist die Quotensau der Klum-Show. Und bei mir wirkt das, wie man sieht, auch ganz gut.

Das Gegenteil von der selbstbewussten Emanzen-Sophie ist Kirchenmäuschen Jaqueline. Die hat Haare wie ein Island-Pony. Und die Hauer erinnern auch schwer an solche Vierbeiner. Aber das liegt wohl am Alter. Das sind die zweiten Zähne, die sie wahrscheinlich gerade erst bekommen hat. Moni sagt, sie gelte als Favoritin. Ob das mal nicht an der Unsicherheit scheitert. Die weint doch ständig und Heimweh hat sie bestimmt auch.

Die sonst so eiskalte Heidi kümmert sich getreu dem neuen Motto der achten Staffel „Closer than ever“ bestimmt rührend um das Priester-Küken. Die Model-Mutti ist jetzt ganz lieb und ist rund um die Uhr bei ihren „Meeedchen“. Dieses Gruppenkuscheln und die gespielte Freundlichkeit von Heidi geht mir echt auf die Nerven. Und diese Stimme. Bilde ich mir das bloß ein oder ist ihr Gepiepse noch nerviger geworden?

Moni und ich finden Anna Maria klasse. Sie ist eine gute Vertreterin für den Enzkreis, auch wenn sie ein bisschen asiatisch aussieht. Das Exotische macht sie sexy. Ich habe mir als Kind mit dem Eyeliner meiner Mutter immer Schlitzaugen gemalt. Ich finde, das macht ein schönes Gesicht. Moni findet das übrigens auch. Manchmal glaube ich, wir sind seelenverwandt.

Heidi macht bald wieder Werbung für Fast-Food. Nun aber nicht mehr für frische, knackige Salate und kalorienarme Wraps von Mc Donald's, sondern halbnackt für fettige Hamburger. Wie glaubhaft. Als ob der Unterwäsche-Kleiderständer auch nur einen Burger wirklich gegessen hat. Beim Dreh stand im Nebenzimmer bestimmt so ein ekelhafter Spuckeimer, wie auf diesen spießigen Weinproben. Da spucken die Rotweinschlürfer und Profisäufer immer den guten Wein hinein. Was für eine Verschwendung.

Ich leide ja leider viel zu oft an Alzheimer-Bulimie. Nach zu viel Fastfood vergesse ich einfach den Gang aufs Klo. Aber solange meine Finger nicht wie kleine dicke Würstchen aussehen, ist alles im grünen Bereich. Auf ständigen Hunger und zu viel Hasenfutter auf dem Teller hätte ich eh keine Lust. Aber das ist nun mal der Modeljob. Ein Hamburger und du darfst den ganzen Tag nichts mehr essen. Und kriegst vielleicht noch Pickel. Ich muss auf meine Nägel achten, Models auf ihre Figur. Wenn ich mich so im Spiegel anschaue, könnte ich da gut mithalten. Gegen ein bisschen Arsch und Oberweite ist ja nichts einzuwenden, oder?